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Corona-Schutzmaßnahmen Trauerfeier

Coronavirus in NRW Informationen, Stand 31.08.2020

Neue CoronaSchVO ab 01.09.2020: Keine Änderungen

Die aktuelle Fassung der CoronaSchVO NRW, die am 01.09.2020 in Kraft tritt und bis zum 15.09.2020 gültig ist, bringt für das Friedhofs- und Bestattungswesen erneut keine Änderungen.



Für Trauerfeiern und Trauerkaffees gilt unverändert:


Kontaktdatenerhebung / Rückverfolgbarkeit bei jeder Trauerhallennutzung
Bei Trauerfeiern in geschlossenen Räumen ist weiterhin grundsätzlich die Rückverfolgbarkeit der Trauergäste sicher zu stellen. Dies ist in § 2a der aktuellen CoronaSchVO geregelt. Somit muss bei jeder Trauerfeier in geschlossenen Räumen eine Teilnehmerliste geführt werden. Die Teilnehmerlisten müssen den Namen, die Adresse und die Telefonnummer jedes Trauergastes enthalten. Wenn Gäste keine Daten angeben möchten, dürfen sie demnach die Trauerhalle nicht betreten.
Die Teilnehmerlisten sind vier Wochen lang aufzubewahren und danach zu vernichten.

Bei Trauerfeiern unter freiem Himmel müssen nach der Verordnung KEINE Teilnehmerlisten geführt werden. Maßgeblich bleibt aber die Vorgabe des Friedhofsträgers!


Trauerfeiern und Trauerkaffees mit bis zu 150 Personen
Für Trauerfeiern und Trauerkaffees gilt seit dem 15.07.2020 die gemeinsame Obergrenze von 150 Personen. Trauerfeiern und Trauerkaffees gelten als "Feste aus herausragendem Anlass" nach § 13 Abs. 5, Abs. 6 der CoronaSchVO. Es gilt KEIN Abstandsgebot und KEINE Maskenpflicht.
Beim Trauerkaffee dürfen bis zu zehn Personen an einem Tisch ohne Mindestabstand gemeinsam sitzen.
Auf die räumlichen Gegebenheiten und Einschränkungen des Gastronomiebetriebs muss zwingend geachtet werden. Auch der Gastgeber muss die Erhebung der Kontaktdaten der Gäste sicherstellen. Wenn Gäste keine Daten angeben möchten, dürfen sich diese demnach nicht im "Begegnungsraum" des Gastgebers aufhalten.
Maßgeblich bleibt nach wie die Vorgabe des Friedhofsträgers / Halleninhabers / Gastronomen!


Trauerfeiern und Trauerkaffees mit mehr als 150 Teilnehmern
Bei Trauerfeiern und Trauerkaffees mit mehr als 150 Teilnehmern und bis zu 300 Teilnehmern sind nach § 13 Abs. 1 der CoronaSchVO neben geeigneten Vorkehrungen zur Hygiene auch Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung des Mindestabstandes von 1,5 Metern (auch bei Warteschlangen) und ggfls. zur Umsetzung einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung sicherzustellen.
Trauerfeiern und Trauerkaffees mit mehr als 300 Teilnehmern sind nach § 13 Abs. 2 der CoronaSchVO nur mit einem besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzept zulässig. Hierzu ist Rücksprache mit dem Ordnungs- und Gesundheitsamt des Ortes der Trauerfeier zu halten.

 

Bei Trauerfeiern in der Friedhofskapelle Hövelhof sind zur Zeit insgesamt 22 Trauergäste erlaubt, das entspricht 2 Personen pro Bank (jede zweite Bank ist gesperrt). Ausnahme ist: wenn mehr als 2 Personen auf einer Bank sitzen, müssen diese nachweislich in einem Haushalt miteinander leben.